Netzzugang Strom

Netzzugang Strom

Betreiber von Energieversorgungsnetzen haben gem. § 20 Abs. 1 EnWG jedermann nach sachlich gerechtfertigten Kriterien diskriminierungsfrei den Netzzugang zu gewähren und die Bedingungen einschließlich der Musterverträge für den Netzzugang im Internet zu veröffentlichen. Die Abwicklung des Netzzugangs erfolgt auf Basis der Stromnetzzugangsverordnung und der Verträge für den Netzzugang.

Die Bundesnetzagentur hat mit Beschluss vom 16.04.2015 (Az.: BK6-13-042) einen bundeseinheitlichen Netznutzungsvertrag / Lieferantenrahmenvertrag festgelegt, der ab dem 01.01.2016 verpflichtend anzuwenden ist. Den Beschluss nebst Anlagen finden Sie hier.

Antonia Finke Vertragsmanagement

Die allgemeinen Bedingungen für den Netzzugang finden Sie am Ende der Seite im Download-Center.

Reverse-Charge-Verfahren

Ab dem 01.September 2013 gilt für inländische Strom- und Gaslieferungen das Reverse-Charge Verfahren. Die Netz Lübeck GmbH ist Wiederverkäufer im Sinne des § 3g UStG für Erdgas und Strom. Den Nachweis der Wiederverkäuferschaft stellen wir Ihnen als Download zur Verfügung.

Bitte senden Sie den ausgefüllten Nachweis an folgende Adresse:

RC-Netz@netz-luebeck.de

Qualifizierte Signatur

Die Netz Lübeck GmbH strebt mit ihren Marktpartnern die Abwicklung und Verschlüsselung der elektronischen Netznutzungsabrechnung mittels qualifizierter elektronischer Signatur nach dem Verfahren S/MME an.

Informationen zur elektronischen Netznutzungsabrechnung und zu den Ansprechpartnern finden Sie auf dieser Seite unter den Downloads.

Soweit die Abwicklung der elektronischen Netznutzungsabrechnung mittels qualifizierter elektronischer Signatur nicht möglich sein sollte, ist der Abschluss einer EDI-Vereinbarung erforderlich. Der auf dieser Seite hinterlegte EDI-Rahmenvertrag basiert auf der branchenweit akzeptierten Mustervereinbarung des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW).

Elektronische Netznutzungsabrechnung

Das Umsatzsteuergesetz stellt hinsichtlich der Geltendmachung des Vorsteuerabzugs besondere Anforderungen an elektronisch übermittelte Rechnungen.

Gemäß § 14 Absatz 3 UStG müssen bei einer elektronisch übermittelten Rechnung sowohl die Echtheit der Herkunft, die Authentizität als auch die Unversehrtheit des Inhalts, die Integrität gewährleistet sein.

Diese Anforderungen können nach § 14 Absatz 3 Nr.1 und 2 UStG auf zwei Arten sichergestellt werden:

  • Mit­tels qua­li­fi­zier­ter elek­tro­ni­scher Signa­tur oder mit­tels qua­li­fi­zier­ter elek­tro­ni­scher Signa­tur mit Anbie­ter-Akkre­di­tie­rung nach dem Signa­tur­ge­setz oder
  • Per EDI-Ver­ein­ba­rung über den elek­tro­ni­schen Daten­aus­tausch, wenn in der Ver­ein­ba­rung der Ein­satz von Ver­fah­ren vor­ge­se­hen ist, die die Echt­heit der Her­kunft und die Unver­sehrt­heit der Daten gewähr­leis­ten.